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Landkreis Meißen
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10.08.2022 - ReSiSaX „Resilienz entwickeln – Selbstwirksamkeit initiieren in Sachsen“ - Neues Projekt des Jobcenters des Landkreises Meißen

Mit dem Projekt „ReSiSaX“ setzt der Landkreis Meißen das Bundesprogramm rehapro um und erprobt damit innovative Leistungen und organisatorische Maßnahmen, um die Erwerbsfähigkeit von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen besser als bisher zu erhalten oder wiederherzustellen. Für die Projektarbeit stehen in den nächsten fünf Jahren rund 2,7 Millionen Euro – gefördert über das Bundesministerium für Arbeit und Soziales – zur Verfügung.

Die Kooperationspartner im Projekt ReSiSaX

Die Kooperationspartner im Projekt ReSiSaX

Das Projekt richtet sich an erwerbsfähige Leistungsberechtigte mit komplexen gesundheitlichen Einschränkungen. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, an Selbstvertrauen zu gewinnen, ihre gesundheitlichen Problemlagen zu verringern und eigene Potenziale zu aktivieren. Dabei wird frühzeitig mit der Unterstützung angesetzt sowie präventive und niederschwellige Angebote unterbreitet – der Mensch steht im Mittelpunkt. Das Projekt eröffnet zudem die Möglichkeit, intensiver und auch langfristiger an der Verringerung der gesundheitlichen Problemlagen zu wirken und Potenziale zur Integration in Arbeit aufzubauen.

Zu diesem Zweck arbeitet das kommunale Jobcenter des Landkreises Meißen in Kooperation mit dem kommunalen Jobcenter des Landkreises Leipzig an innovativen Ansätzen, Strategien und vor allem in einem neuartigen Gesundheitsnetzwerk. Dieses besteht aus Fachkräften der Jobcenter verbunden mit dem Wissen und der Kompetenz von Netzwerkpartnern, zum Beispiel Ärzten, dem Elblandklinikum Radebeul und Krankenkassen, und versucht, mit den betroffenen Menschen gemeinsam Lösungsansätze zu schaffen. Das Modellprojekt wird zudem wissenschaftlich begleitet.

Vier Coaches arbeiten an den Jobcenterstandorten in Meißen, Riesa, Großenhain und Radebeul mit einer Fallzahl von 1:15. Die Coaches unterstützen die Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer aber auch gern aufsuchend, sozialraumorientiert und digital. Durch passgenaue Unterstützungsleistungen sollen unmittelbare Verbesserungen bei den Teilnehmenden eintreten, welche mit einer Stabilisierung der Erwerbsfähigkeit und sozialer Teilhabe verbunden sind.

Die Städte, Gemeinden und weitere Netzwerkpartner werden aktiv in das Projekt einbezogen, wobei neue Zugangswege zu medizinischen Behandlungen etabliert werden sollen. Es erfolgt die Bündelung von Fachkompetenz der Jobcenter und ihrer Partner im Netzwerk, im Aufbau neuer Zugangswege und in der Schaffung eines erleichterten Zugangs zu speziell organisierten Gesundheitsangeboten für die Leistungsberechtigten im SGB II.

Wenn es den Teilnehmenden gelingt, ihre gesundheitliche Resilienz zu verbessern, sind sie am Ende des Projektes in der Lage, die Anforderungen des Arbeitsmarkts zu bewältigen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger mit folgenden Zugangsvoraussetzungen können sich gern melden:

  • Bezug von SGB II-Leistungen
  • Alter: 27 bis 50 Jahre
  • dauerhafte körperliche Beeinträchtigungen in Form von Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und des Stoffwechsels

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Interessierte auf der Internetseite des Projektes unter www.kreis-meissen.org/309.html oder über den Kontakt zur Projektkoordination Frau Rutz unter Telefon: 03521 725-4757, E-Mail JC.rehapro@kreis-meissen.de.

Service

Pressesprecherin 
Frau Schmiedgen-Pietsch

Telefon: 03521 725-7013

Öffentlichkeitsarbeit
Frau Käthner

Telefon: 03521 725-7015

Zentrale E-Mail:
presse@kreis-meissen.de