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Landkreis Meißen
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17.06.2016 - Neue Technik übergeben

Ein großes Defizit bei allen Fluten der letzten 15 Jahre entlang von Elbe und Röder waren fehlende Hochleistungspumpen. „Die Forderungen nach Hilfe in Häusern, Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen“, so Ronald Voigt, verantwortlich im Landkreis Meißen für Katastrophenschutz, „überstiegen bei weitem unsere technischen  Möglichkeiten.“ Nach dem letzten Hochwasser 2013 war klar, dass der Landkreis neue Pumptechnik dringend braucht.

Mehrere Männer stehen um und sitzen am Tisch und unterschreiben

Landrat Arndt Steinbach ging zunächst mit den Oberbürgermeistern der Großen Kreisstädte in Klausur, um den jeweiligen Standort zu ermitteln.  Rund 70.000 Euro kostet eine Hochleistungspumpe mit Anhänger. Fünf Pumpen wurden im Juni 2016 durch den Landkreis mit einer Gesamtsumme von 342.000 Euro erworben. „Die Kreissparkasse“, so Landrat Steinbach, „hat uns mit 250.000 Euro unterstützt, der Freistaat mit weiteren 92.000 Euro.“

Die moderne Pumptechnik wird übrigens auch im Osten produziert und so erhielt die Firma EMPL Fahrzeugwerk GmbH in Zahna-Elster den Auftrag, Pumpen nach Maß für den Landkreis Meißen zu produzieren. Standorte sind Meißen, Radebeul, Coswig, Riesa und Großenhain. Am 16. Juni unterzeichneten der Landrat und die Oberbürgermeister Olaf Raschke (Meißen), Dr. Sven Mißbach (Großenhain) Bert Wendsche (Radebeul), Frank Neupold (Coswig) und Marco Müller (Riesa) die Überlassungsverträge, d.h., die Pumpen  werden von den jeweiligen Stadtwehren bedient und gewartet, kommen bei Bedarf aber auch in den umliegenden Kommunen zum Einsatz.    

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