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Landkreis Meißen
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Aviäre Influenza - Aktuelle Meldungen

Risiko eines erneuten Auftretens von Aviärer Influenza (HPAIV H5) in Deutschland

HOCH für Herbst/Winter 2021/22.

Empfohlene Maßnahmen:

  • Minimierung von direkten und indirekten Kontaktmöglichkeiten zwischen Geflügel und wilden Wasservögeln und natürlichen Gewässern (z.B. Abdecken von Feuerlöschteichen auf dem Betriebsgelände etc.)
  • Vermeidung des direkten Kontakts von Personen und Haustieren zu toten oder kranken Wildvögeln
  • Einschränkung der Jagd auf Wasserwild in betroffenen Gebieten, um etwaig infizierte Tiere nicht aufzuscheuchen
  • Jäger und Personen, die mit Wildvögeln in Kontakt gekommen sind, sollten Ställe, in denen sich Geflügel befindet, in den folgenden 48 Stunden nicht betreten
  • Konsequente Umsetzung der Biosicherheitsmaßnahmen in Geflügelhaltungen, zoologischen Gärten, Tierparks und –heimen entsprechend der Geflügelpest-Schutzverordnung
  • Erhöhte Wachsamkeit für ein schnelles Erkennen von Verdachtsfällen bei Geflügel und unverzügliche Einleitung der diagnostischen Abklärung hinsichtlich HPAIV (hochpathogenes aviäres Influenzavirus)
  • Tote Vögel sollten unverzüglich eingesammelt und stichprobenartig auf das Vorkommen von Influenza-A Infektionen in den Landesuntersuchungsämtern untersucht und anschließend sicher entsorgt werden, um eine Umweltkontamination bzw. eine Übertragung auf aasfressende Vögel zu vermeiden. Bei der stichprobenartigen Untersuchung sollte in jedem Fall von jeder Vogelart mindestens ein Tupfer pro Gebiet genommen werden. Totfunde sollten nach Art, Alter und Ort ihres Fundes dokumentiert werden.

Aviäre Influenza (Geflügelpest)

Informationen des Friedrich-Loeffler-Institutes (FLI)

Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet im Landkreis Meißen aufgehoben

Ab Samstag, 1. Mai 2021 dürfen die Tiere wieder ins Freie

Gesunde Schwäne

Mit einer Allgemeinverfügung hat das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises Meißen die Festlegung eines Sperrbezirkes und eines Beobachtungsgebietes zur Bekämpfung der Geflügelpest aufgehoben. Sie wurde auf der Website des Landkreises Meißen unter Aktuelles – Bekanntmachungen veröffentlicht und tritt am Samstag, 1. Mai 2021 in Kraft (siehe Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung Nr. 07/2021).

Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet waren am 1. April 2021 nach Feststellung der Geflügelpest bei einem gehaltenen Vogel eingerichtet worden.

Ab Samstag, 1. Mai 2021 ist außerdem die Stallpflicht im gesamten Landkreis Meißen aufgehoben. Die Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung Nr. 05/2021 zur Aufstallung hatte einen Geltungszeitraum von 30 Tagen.


Aviäre Influenza (Geflügelpest)

Informationen des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Hinweise für Jagdausübungsberechtigte

Durchführung des aktiven und passiven Monitoring bezüglich Aviärer Influenza bei Wildvögeln

Monitoring Aviäre Influenza Wildvögel Sachsen Meißen

1. Passives Monitoring

Das passive Monitoring hat zum Zweck, tote Wildvögel bestimmter Arten, die nicht im Rahmen der waidgerechten Jagdausübung erlegt wurden, virologisch auf das Vorliegen von aviären Influenza A Viren zu untersuchen.

Für das passive Monitoring geeignete Arten von Wildvögeln:

 

Gruppe Art
Wildgänse Kanada-, Grau-, Saat-, Kurzschnabel-, Zwerg-, Ringel-, Rothals-, Blässgans
Wildenten

Stock-, Krick-, Knäk-, Kolben-, Reiher-, Schnatter-, Tafel-, Pfeif-, Spieß-, Löffelente,

Zwergsäger

Schwäne Sing-, Höcker-, Zwergschwan
Greifvögel/Eulen

Mäusebussard, Turmfalke, Wanderfalke, Habicht, Sperber, Uhu, Rotmilan,

Schwarzmilan, Rohrweihe

sonstige Vogelarten Kormoran, Graureiher, Weißstorch, Blässhuhn, Uferschnepfe, Lachmöwe,

 

Erforderliche Angaben auf dem leserlich ausgefüllten und vor Verunreinigungen geschützten Probenbegleitschein:

  • Grund der Einsendung: Passives Wildvogelmonitoring
  • Einsender(Adresse)
  • Funddatum
  • Fundort (genaue Beschreibung, ggf. GPS-Daten)
  • Wildvogelart und Zustand des Wildvogels(z.B. frisch tot, beginnende Autolyse, Tierfraß)

Wildvögeln, die sich bereits in fortgeschrittener Verwesung/Autolyse befinden, sind für die virologische Untersuchung auf HPAIV ungeeignet.

Die Tierkörper sind - auslaufsicher verpackt - dem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) Meißen zuzuleiten.

2. Aktives Monitoring

Das aktive Wildvogelmonitoring hat zum Zweck, Wildvögel bestimmter Arten, die im Rahmen der waidgerechten Jagdausübung erlegt wurden, virologisch auf das Vorliegen von aviären Influenza A Viren zu untersuchen.

 

Wildvogelart Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez. Jan. Feb.
Stockente X X O O O O O bis 15. X

Pfeif-, Spieß-, Berg-, Reiher-, Tafel-,Samt- und Trauerente

X X X O O O O bis 15. X
Höckerschwan X X X X O O O O bis 20.
Graugans X   O O O O O X
Bläss-, Saat-, Ringel- und Kanadagans X X X X O O O bis 15. X
Nilgans X O O O O O O X

 

Schonzeit: X    Jagdzeit: O

Quelle: http://www.wald.sachsen.de/jagdrecht-4612.html

 

Den Jagdausübungsberechtigen werden vom LUVÄ Meißen für die Entnahme von Proben kombinierter Rachen- und Kloakentupfer zur Verfügung gestellt.

Die Jagdausübungsberechtigen entnehmen von den erlegten Wildvögeln kombinierte Rachen- und Kloakentupfer.

Erforderliche Angaben auf dem leserlich ausgefüllten und vor Verunreinigungen geschützten Probenbegleitschein:

  • Grund der Einsendung: Aktives Wildvogelmonitoring
  • Einsender(Adresse)
  • Probenentnahmedatum
  • Erlegungsort (genaue Beschreibung, ggf. GPS-Daten)
  • Wildvogelart

Die Tupferproben sind - sachgerecht verpackt - dem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) Meißen zuzuleiten.


Aviäre Influenza

Passives Wildvogelmonitoring

Restriktionszonen direkt auf das Smartphone

BIWAPP ist die Bürger Info & Warn-App zur schnellen und verbindlichen Warnung und Information der Bevölkerung. Sie enthält jetzt auch Informationen zur Wildvogelgeflügelpest.