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Landkreis Meißen
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10.11.2021 - Corona-Situation im Landkreis Meißen – Neue Corona-Hotline geschalten – Informationen zur Situation im Elblandklinikum

Gegenüber gestern sind 530 weitere positiv auf das Coronavirus getestete Personen hinzugekommen. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des RKI für den Landkreis Meißen beträgt heute 718,9.

Vorstand der Elblandkliniken Rainer Zugehör informiert zusammen mit Landrat Ralf Hänsel und Krankenhaushygieniker Christoph Kutschker (von links) zur Situation in der Elblandkliniken.

Vorstand der Elblandkliniken Rainer Zugehör informiert zusammen mit Landrat Ralf Hänsel und Krankenhaushygieniker Christoph Kutschker (von links) zur Situation in den Elblandkliniken.

Im Landkreis Meißen gibt es seit Beginn der Pandemie 22.072 positiv getestete Personen, von denen sich derzeit 2.859 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne befinden. 242 Kontaktpersonen wurden abgesondert.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 100 Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises Meißen als stationär aufgenommen erfasst. Davon werden 23 Personen auf der Intensivstation behandelt. Im Vergleich zum Vortag sind sechs weitere Verstorbene zu verzeichnen. Insgesamt sind bislang 630 Personen verstorben.

Seit dem heutigen Mittwoch ist im Landkreis Meißen wieder eine zentrale Hotline für alle Anfragen rund um das Thema Corona geschalten. Die Rufnummer 03834 345 006 5 ist von Montag bis Freitag zwischen 8 und 12 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr besetzt. Aus technischen und organisatorischen Gründen erfolgt die Einwahl zur Hotline über eine externe Vorwahl. Anfragen per E-Mail können weiterhin an die E-Mail-Adresse corona@kreis-meissen.de gesandt werden. Mit Anliegen außerhalb von Corona kann sich weiterhin direkt an das Gesundheitsamt gewandt werden.

In einem gemeinsamen Pressegespräch informierten Landrat Ralf Hänsel, der Vorstand der Elblandkliniken Rainer Zugehör sowie Krankenhaushygieniker Christoph Kutschker heute zu der Situation in den Elblandkliniken. „Die aktuelle Lage ist schlechter als vor einem Jahr und die weitere Entwicklung besorgniserregend. Planbare OPs werden verschoben, um damit Personal für die Betreuung der Covid-Patienten zu haben“, so Rainer Zugehör.

„Krankheitsverläufe sind immer stark vom Alter, von Vorerkrankungen und dem Zeitpunkt der Einweisung in die Klinik abhängig“, so Christoph Kutschker, „aber auch wenn wir bei 30 bis 40 Prozent der Patienten Impfdurchbrüche haben, zeigt sich, dass der Verlauf ohne Impfung schlimmer ist und länger zurückliegende Impfungen aufgefrischt werden sollten.“

Er verdeutlichte noch einmal die Bedeutung des Impfens: „Neben der Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln ist das Impfen – Grundimmunisierung wie Auffrischungsimpfung – wichtig, für den individuellen Schutz, als gesamtgesellschaftliche Komponente, aber auch, um die Krankenhäuser vor Überlastung zu bewahren.“ Neben den Hausärzten und den mobilen Impfteams des DRK impfen auch die Elblandkliniken an den Standorten Meißen und Riesa, wobei dort die Kapazitäten ausgebaut werden sollen.

Landrat Ralf Hänsel machte noch einmal deutlich, dass „auch die nunmehr in vielen Bereichen geltende 2G-Regel eine trügerische Sicherheit bietet.“ Er mahnte zur Einhaltung der aktuellen Regelungen und erklärte, dass verstärkte Kontrollen im Landkreis begonnen haben. Rainer Zugehör versicherte abschließend: „Die medizinische Versorgung der Bevölkerung in den Elblandkliniken wird aufrechterhalten, das Personal gibt sein Bestes dafür. Mein Dank geht an der Stelle an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die seit nunmehr langer Zeit unter sehr hohem Druck arbeiten und immer wieder sehr hohen emotionalen Belastungen ausgesetzt sind.“

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