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Landkreis Meißen
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24.09.2021 - Monitoring zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) in ASP-freien Gebieten - Änderung der Allgemeinverfügung der Landesdirektion Sachsen zur Anzeigepflicht und Mitwirkung der Jagdausübungsberechtigten

Die Jagdausübungsberechtigten haben jedes verendet aufgefundene Wildschwein (Fall- und Unfallwild) sowie jedes krank erlegte Wildschwein unverzüglich unter Angabe des Fund- bzw. Erlegungsortes beim Landratsamt Meißen, Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA), anzuzeigen.

Für die Anzeige wird eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30 Euro je Wildschwein gewährt. Die Tiere sind unverzüglich mit einer Wildmarke zu kennzeichnen. Bei verendet aufgefundenen Wildschweinen ist ein Bluttupfer, bei krank erlegten Wildschweinen sind Blutproben – ein rotes Röhrchen und ein graues Röhrchen je Stück – zu entnehmen.  Die verendet aufgefundenen sowie krank erlegten Wildschweine sind zu bergen und in der TBA Lenz zu entsorgen. Für die Bergung und Entsorgung wird eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30 Euro je Wildschwein gewährt.

Die Jagdausübungsberechtigten haben jedes gesund erlegte Wildschwein unverzüglich mit einer Wildmarke zu kennzeichnen, Blutproben – ein rotes Röhrchen und ein graues Röhrchen je Stück – für die virologischen Untersuchungen zu entnehmen und einen Probenbegleitschein auszufüllen. Ein Inverkehrbringen des Wildbrets von Wildschweinen darf erst nach Vorlage des negativen virologischen Untersuchungsbefundes erfolgen. Für die Erfüllung der Pflichten zur Kennzeichnung, Probeentnahme, Ausfüllen eines Begleitscheines und Probenübergabe wird eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 50 Euro je Wildschwein gewährt.

Das Probenmaterial ist am darauffolgenden Wochentag innerhalb der Dienstzeit dem LÜVA zu übergeben. Der Antrag auf Aufwandsentschädigung ist beim LÜVA zu stellen. Die Aufwandsentschädigung wird nur einmal pro Wildschwein gezahlt.

Weitere Informationen finden Interessierte auf der Internetseite des LÜVA.

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