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Landkreis Meißen
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06.07.2017 - Beseitigung der Sturmschäden in Waldgebieten des Landkreises Meißen in vollem Gange

In Folge des Gewittersturms vom 22.06.2017 kam es zu Schäden in den nördlichen und östlichen Waldgebieten des Landkreises Meißen.

Die meisten Schäden sind in den Waldgebieten östlich der Bundesautobahn A 13  zu verzeichnen. Insbesondere betroffen sind:

·         das Ochsenholz bei Frauenhain

·         der Raschützwald bei Weißig a.R.

·         der Straucher Wald und die Kmehlner Berge

·         der Galgenberg/Hölle bei Linz

·         Finkenmühle bei Kraußnitz

·         der Rosenberg und die Waldflächen südlich von Ponickau

·         die Waldflächen bei Liega (Oberwald und südlich der Schweinemast)

·         die Waldflächen zwischen Thiendorf, Sacka und Welxande.

Im Vergleich zu anderen Regionen ist der Landkreis Meißen gleichwohl noch glimpflich davon gekommen. Die Erfassung der zuständigen Revierleiter vor Ort ergab einen Schaden von ca. 4.500 – 5.000 m³ an Wurf- und Bruchholz.

Da überwiegend Einzelbäume und kleinere Gruppen über eine weit verteilte Fläche geworfen oder gebrochen wurden, ist eine amtliche Sperrung ganzer Waldgebiete im Landkreis Meißen durch die untere Forstbehörde ist nicht möglich. Gleichwohl geht auch von einzelnen entwurzelten oder gebrochenen Bäumen eine nicht unerhebliche Gefahr aus. Das Landratsamt appelliert deshalb an alle Waldbesucher, aus Sicherheitsgründen die oben genannten Waldgebiete bis zur Beräumung des Schadholzes nicht zu betreten. 

Das weit verteilte Sturmholz, insbesondere das Nadelholz, bietet für Forstschädlinge wie den Borkenkäfer gute Entwicklungsmöglichkeiten. Etwa 6 Wochen nach dem Schadereignis zeigt sich in der Regel der Befall in den geschädigten Beständen. Deshalb ist es wichtig, Sturmholz zeitnah aufzuarbeiten und aus dem Wald zu transportieren. Die Aufräumarbeiten zur Beseitigung des Schadholzes sind daher sowohl auf kommunalen Waldflächen als auch im Privatwald bereits in vollem Gange. 

Zur Gewährleistung eines ungehinderten Ablaufs der Schadensaufbereitung und zum Schutz des Waldbesuchers ist es sowohl öffentlichen als auch privaten Waldbesitzern nach dem Sächsischen Waldgesetz möglich, das Betreten des Waldes durch Sperrung für eine Dauer bis zu zwei Monaten einzuschränken. Die Kennzeichnung der Sperrung erfolgt dann durch eine Beschilderung nach der Sächsischen Waldsperrverordnung.

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