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Landkreis Meißen
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08.04.2020 - Corona - Aktuelles zur Situation im Landkreis Meißen

Seit Dienstag ist die Zahl der positiven Tests auf SARS-CoV-2  im Landkreis Meißen auf 138 gestiegen. Lediglich fünf Patienten werden noch stationär behandelt, drei auf der Intensivstation. 36 Personen konnten nach überstandener Corona-Erkrankung die Quarantäne beenden, während sich 282 Kontaktpersonen weiterhin in häuslicher Isolation befinden.

Seit Dienstag ist die Zahl der positiven Tests auf SARS-CoV-2  im Landkreis Meißen auf 138 gestiegen, lediglich fünf Patienten werden noch stationär behandelt, drei auf der Intensivstation. 36 Personen konnten nach überstandener Corona-Erkrankung die Quarantäne beenden, während sich 282 Kontaktpersonen in häuslicher Isolation befinden.

Unklar war auf Ebene der Landkreise das Verfahren mit Blick auf Reiserückkehrer. Tausende Fernreisende werden mit Auftrag der Bundesregierung weiterhin aus allen Teilen der Welt nach Deutschland geflogen. „Viele von ihnen“, so Amtsärztin Petra Albrecht, „sind bereits auf SARS-CoV-2 getestet, so dass wir hier keine großen Gefahren erwarten.“ Dennoch wird den „Heimkehrern“ eine 14tägige häusliche Isolation verordnet. Den Bescheid für den Arbeitgeber stellt das Gesundheitsamt der Landkreisverwaltung aus.

Unter besonderer Obhut des Krisenstabes stehen nach wie vor die Altenheime im Landkreis Meißen. Sie erhalten noch vor dem Osterfest Desinfektionsmittel aus der BASF-Spende.

Verwundert zeigte sich der Krisenstab hingegen über eine Information der 1. Beigeordneten des Landkreises Janet Putz zu einem Facebook-Post der CDU-Landtagsabgeordneten Daniela Kuge. Sie hatte im Kontext mit der Kinder- und Jugendarbeit des Kreisjugendrings in dieser für Familien mitunter schwierigen Zeit das Engagement des Kreisjugendamtes in Frage gestellt. Janet Putz erläuterte im Krisenstab die aktuelle Arbeit des Amtes auch unter den Bedingungen des „Notbetriebes der Verwaltung: „Sowohl der Allgemeine Soziale Dienst (ASD) wie die Fachberatung für Kinderschutz sind ohne Einschränkungen auch im ambulanten Bereich unterwegs. Von insgesamt 764  Fällen werden 526 weiterhin vom Jugendamt begleitet. Der Schutzauftrag ist ohne Abstriche gesichert. Ich hätte mir gewünscht, dass die Landtagsabgeordnete vor ihrer Kritik im Netz im Amt oder im Dezernat nachfragt, wie wir in dieser Krisensituation im Kinder- und Jugendschutz aufgestellt sind.“ So wurde das Team Kinder- und Jugendhilfe auf drei Standorte verteilt, um sofort reagieren zu können, wenn Hilfe notwendig ist. Das ASD-Team wird weiterhin von Sozialpädagogen der freien Träger bzw. Netzwerkpartnern unterstützt. „Auch wenn die Hilfeleistungen unter den aktuellen Bedingungen komplizierter sind und teilweise neue Wege gesucht werden müssen“, so Janet Putz, „ist das Wohl der Kinder und Jugendlichen auf Ebene des Kreisjugendamtes das wichtigste Thema.“ Landrat Arndt Steinbach dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wie freien Trägern für ihr Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit: „Es ist für alle Seiten keine einfache Zeit, die Eltern wie Kinder oftmals überfordert. Darum bin ich sehr dankbar, dass die Hilfen gut durchdacht und organisiert sind.“ Informationen und Ansprechpartner dazu unter www.kreis-meissen.de oder für Schüler und Eltern auch unter 03521-405917.             

Mehr Laborkapazitäten

Die Landesuntersuchungsanstalt (LUA) untersucht als Landeslabor die von den Gesundheitsämtern entnommenen Proben auf das Corona-Virus. Die LUA ist im Landkreis Meißen neben den Vertragslaboren der niedergelassenen Ärzte und dem Corona-Labor der Elblandkliniken am Standort Meißen in Kooperation mit der Infektionsambulanz der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen (KVS) eine wichtige Säule, auf die sich die Testkapazität im Freistaat Sachsen stützt.

Um noch mehr  testen zu können, wurden die Laborkapazitäten von 160 Testergebnissen pro Tag im Februar auf nunmehr 700 Tests erhöht. Die Investition in neue Geräte beträgt rund 147.000 Euro. Die Bilanz: Seit der 5. Kalenderwoche hat die LUA insgesamt 6.667 Proben auf SARS-CoV-2 untersucht, 2.160 alleine in der letzten Woche. 806 Proben davon waren positiv. Amtsärztin Petra Albrecht betonte im Krisenstab, dass die LUA mit ihren Testmöglichkeiten ein ganz wichtiger Partner für die Arbeit des Gesundheitsamtes sei: „Die von uns an die LUA in Auftrag gegeben Tests entscheiden über weitere Maßnahmen im Einzelfall und sind zugleich das Initial für die epidemiologische Ermittlung der Kontaktpersonen bei positivem Testergebnis.“    

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