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Landkreis Meißen
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26.05.2020 - Corona - Aktuelles zur Situation im Landkreis Meißen

Die Zahl der positiven Tests liegt im Landkreis Meißen bei 232 und hat sich demzufolge nicht erhöht. Davon konnten 207 ehemals Infizierte die behördlich angeordnete Quarantäne beenden. Unabhängig vom Status der Quarantäne werden nach wie vor sechs Patienten stationär behandelt, einer davon auf der Intensivstation. 19 Menschen sind an bzw. mit Covid-19 verstorben. Und 36 Kontaktpersonen befinden sich aktuell noch in Quarantäne.

Sachsens Sozialministerin Petra Köpping spricht von einem „Paradigmenwechsel“ im Zusammenhang mit weiteren geplanten Lockerungen der Corona-Beschränkungen im Alltag des Freistaates. Die Zahl der Neuinfektionen ist konstant niedrig. Im Vergleich zum Vortag (25. Mai) gibt es sachsenweit lediglich fünf positive Testergebnisse, 89 sind es in den zurückliegenden sieben Tagen. Doch die Situation ist nicht überall so entspannt. Verschiedene Bundesländer berichten über Covid-19-Ausbrüche u.a. in Einrichtungen für Asylbewerber und Geflüchtete, in einer Kirche sowie Unternehmen der fleischverarbeitenden Industrie. Das Robert-Koch-Institut bewertet die Gesundheitsgefährdung in Deutschland trotz rückläufiger Covid-19-Erkrankungen weiterhin als hoch, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Gefährdungen variieren von Region zu Region.

Der Landkreis Meißen am 26. Mai 2020:  Die Zahl der positiven Tests liegt bei 232 und hat sich demzufolge nicht erhöht. Davon konnten 207 ehemals Infizierte die behördlich angeordnete Quarantäne beenden. Unabhängig vom Status der Quarantäne werden nach wie vor sechs Patienten stationär behandelt, einer davon auf der ITS. 19 Menschen sind an bzw. mit Covid-19 verstorben. Und 36 Kontaktpersonen befinden sich aktuell noch in Quarantäne. Analog der Epidemie-Entwicklung im Landkreis erledigen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rechercheteams wieder die ihnen zugeordneten Verwaltungsaufgaben. Dr. Nicole Rodewald aus dem Gesundheitsamt erklärte in der Sitzung des Krisenstabes: „Die Teams, die  mehrheitlich aus Beschäftigten der Verwaltung gebildet wurden, können jederzeit ihre Recherchearbeiten wieder aufnehmen, sollte sich die Zahl der Neuinfektionen erhöhen.“

Auch die Elblandkliniken hoffen auf weitere Lockerungen. Vorstand Frank Ohi sagte: „Wir wünschen uns, dass wieder Besuche in den Kliniken erlaubt werden, natürlich mit strengen Hygieneauflagen. Denn unsere Patienten vermissen die persönlichen Kontakte zu Verwandten und Freunden. Die aktuelle Entwicklung erlaubt eine Besucherregelung, die wir organisieren und kontrollieren können.“ Die Kreisverwaltung schaut ebenfalls mit Spannung nach Dresden. Der für die Verwaltung zuständige Dezernent Manfred Engelhard informierte den Stab über die Öffnung aller Verwaltungsstandorte: „Zunächst muss sich dazu der Freistaat analog einer geänderten Allgemeinverfügung äußern, denn nach derzeitigen Regeln ist eine generelle Öffnung nicht möglich. Wir haben uns konzeptionell darauf vorbereitet, allerdings mit einigen Einschränkungen.“ Grund sind Hygienestandards, die weiterhin gelten.

Polizeihauptkommissar Raiko Riedel berichtete über die „Spaziergänger“ in Großenhain, Riesa, Meißen, auch Radeburg. Über 600 Protestgänger  und Impfgegner zogen insgesamt durch die Innenstädte. Die Polizei beobachtet die Demonstrationen u.a. auch, um Gewalt wie in Pirna zu verhindern.

Reserven anlegen

Das Amt für Brand-, Katstrophenschutz und Rettungswesen unter Leitung von Ronald Voigt sorgt weiterhin für die Verteilung von Schutzausrüstung wie beispielsweise Masken, ist zeitgleich aber damit beschäftigt, Reserven für eine mögliche zweite Welle im Herbst anzulegen: „Die Erfahrung der Corona-Krise hat gezeigt, dass wir insgesamt nur unzureichend auf eine Epidemie vorbereitet waren. Das Defizit betrifft fast ausschließlich die Schutzausrüstung. In allen anderen Bereichen – wie etwa beim Rettungswesen oder der Intensivtherapie in den Kliniken – sind wir sehr gut aufgestellt. Also sorgen wir für einen Vorrat an Schutzkleidung.“  

Der Krisenstab wird nach Anordnung von Landrat Arndt Steinbach analog der Corona-Entwicklung nur noch einmal pro Woche beraten: „Die Zahlen rechtfertigen diese Entscheidung.“ Es sei wichtig, dass die Verwaltung ihre Tagesaufgaben auch außerhalb der Krise wieder zeitnah erledigen könne.

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