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Landkreis Meißen
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06.05.2019 - Vorurteile ausräumen, über Barrierefreiheit aufklären

Wanderausstellung »Behindern verhindern« gibt bis 10. Mai 2019 Einblicke in das Leben von Menschen mit Behinderungen

Vier Personen, eine davon mit Verdunklungsbrille und Blindenstock

Wie nimmt man seine Umwelt wahr und verständigt sich, wenn einzelne Sinne stark beeinträchtigt sind? Welche Sprache verstehen Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung gut? Welche Ideen und guten Beispiele gibt es für Barrierefreiheit? Unter dem Motto »Behindern verhindern – Zeit für barrierefreies Handeln!« gibt die neue Wanderausstellung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz Antworten auf diese und viele weitere Fragen und Einblicke in das Leben von Menschen mit Behinderungen.

 Die Ausstellung, welche seit heute während der Öffnungszeiten im Atrium des Landratsamtes in der Brauhausstraße in Meißen zu sehen ist, bringt Interessierten den Alltag von Menschen mit Behinderungen und das Thema Barrierefreiheit auf anschauliche und eindrückliche Art und Weise näher. Die Wanderausstellung soll einen Beitrag zum Umdenken leisten – zum Um- und Neudenken im Zusammenleben mit Menschen mit Behinderungen.

 Die gezeigten Module nehmen Sinnesbeeinträchtigungen von Menschen in den Fokus. Unter dem Slogan »Blind wie ein Maulwurf seinen Weg machen!« geht es einerseits um das Leben mit Sehbehinderungen. Auf der Tafel »Taub und die Flöhe husten hören!« wird der Besucher in die Welt von Menschen mit Hörbehinderungen mitgenommen. Zudem können auf einem Blindenparcours mit Verdunklungsbrille und Blindenstock verschiedene Untergründe erspürt werden. 

Im Landkreis Meißen leben derzeit 24.926 Personen mit einer registrierten Behinderung, davon sind 297 Personen gehörlos und 2.915 haben eine Sehbehinderung.  

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