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Landkreis Meißen
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Landkreis Meißen - ein unverwechselbarer Landschaftsraum

Wir schützen unsere einzigartig vielfältigen Landschaften und nutzen sie nachhaltig im Einklang von Mensch und Natur.

Der Landkreis Meißen verfügt mit der Vorgebirgslandschaft im Raum Nossen, dem fruchtbaren Lößhügelland der Lommatzscher Pflege, der Elbtalniederung mit ihren angrenzenden Kerbtälern, dem Großschutzgebiet Gohrischheide, der intensiv genutzten Großenhainer Pflege mit ihren angrenzenden naturnah bewirtschafteten Teichgebieten, dem von Obstbaumalleen und Streuobstwiesen geprägten Offenland, dem mit Wanderwegen durchzogenen Friedewald und der einmaligen Moritzburger Kleinkuppenlandschaft über eine beispiellose Dichte unterschiedlicher Landschaftsräume, die es ihrem speziellen Charakter angemessen zu erhalten und zu entwickeln gilt.

Die vielfältige Gewässerlandschaft mit Elbestrom, den Flüssen Große Röder und Freiberger Mulde sowie einer Vielzahl von Bächen und Teichen bedarf angesichts der vielfältigen, intensiven Nutzungsansprüche eines sorgsamen Umgangs zu ihrer Erhaltung und Entwicklung.

Insbesondere die Land- und Forstwirtschaft, die Wasserwirtschaft im Hinblick auf die Daseinsvorsorge sowie die Tourismuswirtschaft sollen sich auf den langfristig zu erwartenden Klimawandel einstellen, indem Bewirtschaftungsweise und Nutzungskonzeptionen an die sich verändernden Klimabedingungen natur- und landschaftsverträglich angepasst werden.

Für eine wirksame Freiraumvernetzung ist das ökologische Verbundsystem unter besonderer Beachtung des europäischen Netzes „Natura 2000“ in seiner Funktionsfähigkeit zu stärken. Ausgleichsmaßnahmen sind gezielt auf die Flächen des ökologischen Verbundsystems zu lenken.

Der Haupterschließungsweg für die aktive Erlebbarkeit des Landkreises Meißen ist das Elbtal mit seinem nahezu durchgängig beidseitig befahrbaren Elberadweg, der als „Rückgrat“ des Individualtourismus weiter ausgebaut und gezielt mit angrenzenden, touristisch interessanten Räumen vernetzt werden soll. Das dafür erforderliche touristische Wegenetz soll bei möglichst geringer Belastung von Flora und Fauna die sichere Erschließung der Landschafträume für Touristen und Einheimische jeden Alters gewährleisten.

Eine markante Besonderheit sind die durch Terrassenweinbau genutzten Weinbergtrockenmauern im Elbtal, zu deren Erhalt es einer kontinuierlichen Unterstützung der aufwendigen Bewirtschaftung und kostenintensiven Sanierung bedarf.

Maßnahmen in den Bereichen Siedlung, Verkehr und sonstige technische Infrastruktur sollen umweltschonend und raumverträglich geplant und durchgeführt werden, so dass sie sich in die historisch gewachsene Siedlungsstruktur sowie in die vorhandenen Naturräume einfügen und diese ökologisch nicht erheblich beeinträchtigen.