12.07.2010 - "Bürgerarbeit" - Landkreis beteiligt sich an neuem Beschäftigungsmodell
Der Landkreis Meißen beteiligt sich am neuen Beschäftigungsmodell „Bürgerarbeit“ für Langzeitarbeitslose. Dabei werden die Teilnehmer intensiv beraten und betreut. An diverse Förder- und Erprobungs-maßnahmen schließt sich die Bürgerarbeit in geeigneten Feldern an.
Zielstellung ist die Heranführung geeigneter Personen an den ersten Arbeitsmarkt, der Abbau von Arbeitsmarktdefiziten, persönliche Stabilisierung u. a.
Oberstetes Gebot ist die Vermeidung von Konkurrenz zur Wirtschaft.
„Wir wollen diese Menschen fördern und fordern und gleichzeitig Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren“, sagt Landrat Arndt Steinbach.
Für 30 Arbeitsstunden pro Woche erhalten die Bürgerarbeiter 900 Euro monatlich, anstatt Arbeitslosengeld II. Die gemeinnützigen Arbeiten sind in Bereichen wie Betreuung von Familien und älteren Menschen, touristische Infrastruktur, Unterstützung der Feuerwehren und Vereine, Umweltschutz usw. vorgesehen.
Der Unterschied zu Vorgängerprojekten wie Kommunal-Kombi besteht maßgeblich in den Förder- und Erprobungsmaßnahmen, die der Bürgerarbeit vorangehen. Im Landkreis Meißen ist geplant, zunächst etwa 500 Personen zu testen, von denen etwa 180 einen Arbeitsvertrag bekommen sollen.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales als einer der Geldgeber dieses Modellprojektes will damit vor allem den Anstoß für eine bessere Integration von Langzeitarbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt geben.
Weitere Informationen unter www.bmas.de.
Ansprechpartner im LRA Meißen, Dezernat Arbeit und Beschäftigung ist Frau Jezorke (Telefon: 0 35 21 / 725-4603, Email: DAB.Buergerarbeit@kreis-meissen.de).

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