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Landkreis Meißen
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09.03.2010 - 226 Arbeitsplätze im Landkreis über "Kommunal-Kombi" gefördert

Tanneberger

Dieter Tanneberger unterstützt die Greifvogelhilfe Sachsen e.V. in Weinböhla bei der Betreuung von Arbeitsgemeinschaften und bei Führungen für Kinder- und Schülergruppen, wie hier mit Schleiereule "Henriette".

Das von der Bundesregierung im Jahr 2008 initiierte und seit April 2009 für den Gesamtlandkreis Meißen geltende Förderprogramm „Kommunal-Kombi“ hat trotz der Ende November gestoppten Zuschussfinanzierung des Freistaates Sachsen eine gute Bilanz zu verzeichnen.

Im Landkreis Meißen wurden über das Programm 226 zusätzliche sozial-versicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen, davon 150 Stellen für Arbeitnehmer ab 50 Jahren.

Dem Dezernat für Arbeit und Beschäftigung war es wichtig, insbesondere älteren Langzeitarbeitslosen wieder eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen. Vielfach nutzten die Hilfeempfänger die Möglichkeit, mit den sv-pflichtigen Beschäftigungen die Zeit bis zum Renteneinstieg zu überbrücken. Aber auch jüngere ArbeitnehmerInnen wurden vermittelt, um deren Einstieg in ein geregeltes Erwerbsleben zu realisieren.

Die Arbeitsverträge laufen in der Regel drei Jahre bis maximal 31. Dezember 2012. Bezuschusst werden die Arbeitsplätze aus Bundesmitteln, Geldern des Europäischen Sozialfonds und Landesmitteln des Freistaates Sachsen. Der Landkreis Meißen fördert die Hälfte des Eigenanteils pro gefördertem Arbeitsplatz mit maximal 100 €/Monat.

Die eingesetzten Personen sind unter anderem im sozialen Bereich, in der Kinder- und Jugendbetreuung, in Sportvereinen, aber auch im Bereich der Traditions- und Denkmalpflege sowie im Tier- und Umweltschutz tätig.

Gaertner

Im Meißner Ruderclub "Neptun" kümmert sich Uwe Gärtner um den Vereinsnachwuchs, die Organisation von Wettkämpfen und Veranstaltungen sowie die Instandhaltung des Vereinsobjektes.

Ulbricht

Der Evangelische Schulverein in Radebeul freut sich über die Hilfe von Diana Ulbricht, die im Rahmen des Projektes "Gesunde Schule" tätig ist.