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Landkreis Meißen
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Pressemitteilungen

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26.01.2010 - Modernes MRT für strahlenfreie Diagnostik

Moderne Krankenhaustechnik ist heute neben der ärztlichen Kunst und einer professionellen Pflege das beste Image. Dieses Wissen war die Grundlage für einen weitreichenden Beschluss des Kreistages Meißen.

Foto vom MRT

Und der erfüllte den langgehegten Wunsch nach einem eigenen  Kernspintomographie-Gerät für die Elblandkliniken Meißen. Ende Januar wurde das 1,8 Millionen teure Gerät nach kurzer Probe- und Lernzeit für das Personal in den regulären Klinikalltag der vier Standorte integriert.
Möglich war diese Investition durch das von der Bundesregierung aufgelegte Konjunkturprogramm II. „Aus dem Klinikhaushalt“, bekannte Geschäftsführer Markus Funk, „hätten wir dieses Gerät, das übrigens Universitätsstandard hat und von dem es gegenwärtig nur 20 Geräte in Deutschland gibt, jetzt wie in naher Zukunft nicht kaufen können.“
Schon in der Vergangenheit musste jede technische Investition vom OP-Tisch bis zum CT wohl überlegt werden. In Riesa und Großenhain ebenso in Meißen und Radebeul gab es schließlich Kooperationsverträge mit Radiologiepraxen, die ein MRT haben. Wartezeiten von mehreren Wochen und keine uneingeschränkte Verfügbarkeit sind zwei Gründe, warum der Wunsch nach einem eigenen Gerät nie aufhörte zu existieren.
Die Meißner Chefärztin Dr. Petra Breyer (Radiologie) und der Leitende Chefarzt Dr. Falk Kühn (Chirurg) nennen auch fachliche Aspekte: „Es ist oft sehr hilfreich, wenn eine interdisziplinäre Zusammenarbeit bereits bei der Diagnostik beginnt.“ So können beispielsweise Radiologe und Chirurg bereits am Bildschirm die Therapie beraten. Für Chefarzt Dr. Falk Kühn eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein neues, ehrgeiziges Ziel der Elblandkliniken am Standort Meißen: „Wir planen seit geraumer Zeit ein Zentrum für Knochenchirurgie. Dafür ist der MRT Voraussetzung.“
Auch Landrat Arndt Steinbach strahlte an diesem Januartag, war er doch 2009 nach einem Skiunfall selbst auf ein MRT als Patient angewiesen: „Das Gerät in den Elblandkliniken entlastet die niedergelassenen Praxen, Wartezeiten werden sich verkürzen. Somit hat der Kreistag Meißen eine sehr komplexe Entscheidung getroffen.“ Und eine mit Zukunft, denn das Meißner MRT gehört zu den modernsten Ausführungen, die es gegenwärtig auf dem Markt gibt. Wesentlich ist dabei vor allem die strahlfreie Diagnostik vom Knochen über Weichteile bis zum Hirn. Dazu kennt Dr. Falk Kühne eine interessanten Entwicklungsaspekt: „Im Jahr 1970 dauerte ein Hirn-MRT acht Stunden, heute 20 Minuten.“ 
www.elblandkliniken.de