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Landkreis Meißen
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20.10.2009 - KollegInnen aus dem Landkreis Verden informieren sich im Meißner "Einstiegs- und Aktivierungszentrum (EAZ)"

EAZ

Manuela Smogalski (l.), Teamleiterin im EAZ Meißen erläuterte den Besuchern die Software zur Teilnehmerverwaltung und Maßnahmedurchführung

Das Amt für Arbeit und Soziales (AfAS) des Landkreises Meißen empfing am 20. Oktober Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kommunalen Anstalt öffentlichen Rechts "Arbeit im Landkreis Verden (ALV)“ zum Informationsaustausch. Unter dem Dach der ALV sind im Niedersächsischen Landkreis Verden, der wie der Landkreis Meißen zu den 69 Optionskommunen in Deutschland gehört, u.a. das Fallmanagement und die Arbeitsvermittlung zusammengefasst.

Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Vorstellung des Eingliederungs- und Aktivierungszentrums (EAZ), welches das AfAS nunmehr im dritten Jahr erfolgreich in Zusammenarbeit mit der bam GmbH als Maßnahme zur Einstiegsqualifizierung/ Sofortangebot nach § 15a SGB II durchführt.

Die Besucher informierten sich vor Ort über organisatorische Abläufe der Alg II- Antragsausgabe/-annahme und Erstberatung sowie die Durchführung der Einstiegs-qualifizierung. Diese erfolgt im Landkreis Meißen im Rahmen einer 5-tägigen Maßnahme bei einem qualifizierten Träger, wo sowohl PC-Kenntnisse und Allgemeinwissen aufgefrischt als auch Bewerbungstraining und Unterstützung bei der Stellensuche angeboten werden. Dazu und auch zur Verbesserung der Aktivierung, Motivation und Unterstützung hilfesuchender Bürgerinnen und Bürger fand unter den Verdener und Meißner KollegInnen ein reger Erfahrungsaustausch statt.

Im Jahr 2009 durchliefen bislang 2.612 Teilnehmer das EAZ mit seinen Standorten in Meißen und Radebeul. Die Resonanz ist überwiegend positiv: Die Antragsteller profitieren von der Erstberatung und erhalten umfangreiche Bewerbungsunterstützung. Den Sachbearbeitern im AfAS liegt von den Teilnehmern nach dem Besuch des EAZ in der Regel ein vollständiger Alg II-Antrag zur unverzüglichen Bearbeitung vor und auch die Fallmanager haben einen ersten Grobüberblick zur weiteren Vermittlung des Hilfeempfängers.