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Landkreis Meißen
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01.04.2021 - Corona-Teststrategie des Landkreises Meißen - Landrat wirbt bei Unternehmen und Verbänden um Mitwirkung

Mit der heute in Kraft getretenen neuen Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung hat die Bedeutung von Schnell- und Selbsttests in verschiedenen Bereichen deutlich zugenommen. Beschäftigte und Selbstständige mit direktem Kundenkontakt müssen sich statt bisher einmal nun zweimal in der Woche testen. Darüber hinaus sind die Arbeitgeber weiterhin verpflichtet, allen Beschäftigten, die am Arbeitsplatz präsent sind, ein Angebot für einen kostenlosen Selbsttest einmal in der Woche zu unterbreiten.

Betriebsinhaber und Beschäftigte, unter anderem in Betrieben für körpernahe Dienstleistungen (zum Beispiel Friseure, Fußpflege, Physiotherapie), Fahrschulen und Musikschulen, müssen sich künftig zweimal wöchentlich testen. Deren Kunden und Besucher benötigen jeweils einen tagesaktuellen Test.

„Der Landkreis Meißen hat bereits vor geraumer Zeit eine Strategie entwickelt, die zum Ziel hat, durch eine umfangreiche Testkonzeption den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen, Dienstleistern, der Kultur-, Tourismus- und Freizeitbranche, dem Gastgewerbe und dem Handel so viele Freiheiten, aber auch so viel Schutz wie möglich zu organisieren“, sagte Landrat Ralf Hänsel.

Wesentliches Element der Teststrategie ist ein flächendeckendes Netz an Bürgerteststellen, welche digital mit dem Gesundheitsamt vernetzt sind. „So können bei positiven Tests sofort die erforderlichen Schutzmaßnahmen sowie PCR-Tests veranlasst werden“, so Ralf Hänsel weiter. Aktuell bieten im Landkreis elf Einrichtungen kostenlose Schnelltests an.

„Parallel möchten wir den Personen, die bereits über ihre Arbeitsstellen getestet werden, ermöglichen, ihre negativen Testergebnisse auch für Freizeit- oder sonstige Aktivitäten zu nutzen. Hierfür ist es jedoch erforderlich, dass die in den Unternehmen und Betrieben durchgeführten Tests in die Gesamtkonzeption des Landkreises einfließen.“

In der gestrigen Videokonferenz wurde den neun größten Unternehmen im Landkreis, unter anderem Feralpi, Koenig & Bauer, Kronospan, Porzellanmanufaktur Meißen, den Branchenverbänden, wie IHK, DEHOGA, Einzelhandelsverband Sachsen, Handwerkskammer, Kreishandwerkerschaft, dem Kreissportbund und dem Tourismusverband die Konzeption sowie die vom Landkreis organisierte und finanzierte Software – Simba n³ – vorgestellt. „Die Software erleichtert den Unternehmen zum einen das Testprozedere. Zum anderen erhalten die zu testenden Personen ohne Wartezeit das Ergebnis als Link auf ihr Smartphone, können dieses abspeichern und dann an anderer Stelle, zum Beispiel beim Friseur, vorzeigen. Positive Testergebnisse werden ohne Zeitverzögerung an das Gesundheitsamt weitergeleitet“, stellte Landrat Ralf Hänsel den Nutzen für alle dar. „Aber der Haupteffekt soll künftig sein, dass – sobald es die Infektionslage zulässt – Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Sporteinrichtungen, weitere körpernahe Dienstleister, Tanzschulen und vor allem die Gastronomie mittels einer App die Nutzung ihrer Angebote ausschließlich durch Personen mit einem negativen Test steuern können.“

Für Getestete, die über kein Smartphone verfügen, kann das Testergebnis weiterhin auf einer DIN-A4-Seite ausgedruckt werden. Landrat Ralf Hänsel betonte zudem, dass die Datenschutzbeauftragte des Landkreises von Anfang an in die Entwicklung der Software eingebunden war und die diesbezüglichen Belange vollumfänglich berücksichtigt wurden.

„Ich hoffe sehr, dass möglichst viele Unternehmen und Betriebe unsere Teststrategie unterstützen. Und ich hoffe natürlich, dass die Entwicklung der Infektionszahlen sowie der Belegung der Krankenhausbetten mit an COVID-19 Erkrankten bald eine vollumfängliche Ausnutzung der sich durch die Technik bietenden Möglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger zulässt“, meinte Landrat Hänsel abschließend.

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