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Landkreis Meißen
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29.12.2020 - Corona-Situation im Landkreis Meißen

Im Landkreis Meißen sind bislang 8.108 Personen positiv auf das Virus SARS-CoV-2 getestet worden. Von diesen befinden sich gegenwärtig 1.703 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Gegenüber gestern sind 282 neu infizierte Personen hinzugekommen. Zudem halten sich aktuell 517 Kontaktpersonen von positiven Fällen in behördlich angeordneter Quarantäne auf.

Der 7-Tage-Inzidenzwert des RKI für den Landkreis Meißen beträgt heute 510,9.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 164 Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises Meißen als stationär aufgenommen erfasst. 22 von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. Insgesamt sind bislang 308 Personen verstorben. Dies sind 17 Verstorbene mehr als am Vortag.

„Die Zahlen der letzten Tage zeigen ein sehr dynamisches Infektionsgeschehen“, erklärte Amtsärztin Dr. Simone Bertuleit den Mitgliedern des Krisenstabs Infektionsschutz im Landkreis Meißen beim heutigen Treffen. Trotz des leicht rückläufigen 7-Tage-Inzidenzwertes des RKI, sei noch keine Tendenz nach unten in Sicht, so die Amtsärztin. Dennoch sieht Dezernatsleiterin Janet Putz das Gesundheitsamt aktuell gut aufgestellt: „Wir erwarten für Anfang Januar 2021 weitere externe Unterstützung, um die aktive Infektionslage zu bewältigen.“

Sozialministerium beantwortet Fragen zur Impfung

Dr. Simone Bertuleit berichtete außerdem von vermehrten Fragen der Bevölkerung zur Impfung. Hier bittet sie, sich mit seinen Fragen direkt an das Sozialministerium zu wenden, das sich federführend um die Impfung kümmere. Das Ministerium veröffentlicht Informationen zur Impfung unter www.coronavirus.sachsen.de/coronaschutzimpfung.html. Beruhigen konnte Ronald Voigt, Leiter des Amts für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen den Krisenstab mit der Information, dass das Impfzentrum für den Landkreis Meißen in Riesa, bis auf letzte Schilder, fertig eingerichtet sei und jederzeit in Betrieb gehen kann.

Jahreswechsel mit Abstand und Vernunft

Etwas Sorge bereitete den Teilnehmern des Krisenstabes die bevorstehende Silvesternacht. Der Krisenstab entschied dann aber nach sorgfältiger Abwägung und in Abstimmung mit dem Leiter des Meißner Polizeireviers, Herrn Polizeidirektor Peer Barthel, über die bereits bestehenden Einschränkungen der Landesverordnung hinaus (nachzulesen unter www.coronavirus.sachsen.de), keine weitere Allgemeinverfügung für den Landkreis zu erlassen.

Landrat Ralf Hänsel appelliert an die Bevölkerung, sich an die geltenden Regeln zu halten: Das heißt, keine Partys zu feiern, möglichst im engsten Kreise zuhause zu bleiben sowie dem Alkoholverbot in der Öffentlichkeit und der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Folge zu leisten. Auch vom Zünden von Böllern und Raketen, die vielleicht noch zuhause auf Lager liegen, bittet er dringend Abstand zu nehmen: „Wir sollten jegliches Verletzungsrisiko, dass die Ressourcen der Kliniken weiter binden würde, vermeiden.“

Unabhängig von Silvester bereiten sich die Elblandkliniken auf eine weitere Welle von Patienten mit dem Virus SARS-CoV-2 vor – „In der Hoffnung, dass sie nicht kommt“, so Vorstand Frank Ohi.

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