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Landkreis Meißen
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14.11.2019 - Landrat signalisiert Unterstützung

Die Staatliche Porzellanmanufaktur Meißen muss sich aufgrund wirtschaftlicher Überlegungen von einem Drittel der Belegschaft, das sind aktuell 201 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, trennen. Grund dafür ist, dass der Staatsbetrieb die „ambitionierten Wachstumsziele“ seit Jahren nicht erreicht.

Porzellan

Es gab verschiedene Konzepte, dieser Misere entgegenzuwirken, doch ohne Erfolg. Sachsens Finanzminister Matthias Haas (CDU) sagte nach der heutigen Aufsichtsratssitzung: „Die Umsatzwerte, die mit der Zukunftsstrategie 2017 aufgestellt wurden, waren wohl zu optimistisch. Die Rückbesinnung auf das Kerngeschäft Porzellan war richtig, aber der Markt ist schwierig und wächst nicht." Landrat Arndt Steinbach bedauert diese Entwicklung: „Es ist bitter, dass auch hochqualifizierte Porzellanmaler, die Garanten für die Pflege einer jahrhundertlangen Tradition, jetzt die Manufaktur verlassen müssen. Im Moment ist die Marktlage schwierig, doch wir haben es mit einem Kulturgut von Weltrang zu tun. Der Landkreis wird jeden sinnvollen Schritt des Freistaates Richtung Bestand bzw. Verbesserung der Wirtschaftslage unterstützen.“ Der Landrat könnte sich einen Runden Tisch unter Beteiligung der Sächsischen Aufbaubank mit dem Vorstandvorsitzenden Stefan Weber und dem Geschäftsführer der Manufaktur  Dr. Tillmann Blaschke vorstellen. An diesem würde auch der Landkreis Platz nehmen, um alternative Konzepte zu diskutieren. „Doch die Entscheidungen darüber liegen beim Eigentümer, dem Freistaat Sachsen“, so Arndt Steinbach

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