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Landkreis Meißen
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30.10.2018 - Gemeinsam handeln

Das Technische Hilfswerk (THW) gehört zu den wichtigsten Kooperationspartnern der Landkreisverwaltung Meißen beim Thema Katstrophenschutz. Ob unmittelbar nach dem Tornado in Großenhain oder beim Hochwasser an Elbe und Röder, die Kameradinnen und Kameraden des THW haben mit ihren Erfahrungen plus modernster Technik bei der materiellen Schadensbegrenzung wie Rettung von Menschenleben geholfen.

Gruppenbild um Landrat Arndt Steinbach bei Besuch des THW

Weit darüber hinaus gehört das THW zu den ersten Adressen, wenn weltweit fachliche Kompetenz und entsprechende Technik gefragt sind etwa nach Erbeben, Vulkanausbrüchen, Wirbelstürmen. Die Klimaveränderungen auf der Welt haben leider auch Folgen für den KatSchutz. Landrat Arndt Steinbach besucht in diesen Tagen den THW-Ausbildungsstandort Hoya sowie den THW-Landesverband Bremen-Niedersachsen, um sich über Aus- und Weiterbildungsangebote zu informieren. Mit ihm reisen die Oberbürgermeister der Städte Riesa Marco Müller und Großenhain Dr. Sven Mißbach, die Bürgermeister der Gemeinden Glaubitz Lutz Thiemig und Thiendorf Dirk Mocker, der Leiter des Sachgebietes Brand- und Katastrophenschutz der Kreisverwaltung Ronald Voigt, der Beauftragte des THW Ortsverbandes Riesa Danilo Fast, die DLRG-Vorsitzende des Ortsverbandes Strehla Madlen Güldner sowie der Leiter Bundesjugendlager 2019 des THW Landesverbandes Thüringen/Sachsen Martin Wolter. „Im niedersächsischen Hoya“, so Landrat Arndt Steinbach zum Grund der Reise, „befindet sich einer von zwei Standorten der Bundesschule des Technischen Hilfswerkes.“ Deren Aufgabe sei es, „die THW-Angehörigen für aktuelle und künftige nationale wie internationale Einsätze beim Schutz der Bevölkerung aus- bzw. weiterzubilden“. Im Lehrplan der Schule stehen derzeit rund 260 Spezialausbildungen, die jährlich von über 10.000 Teilnehmern besucht werden. Aktuell gibt es Überlegungen, die beiden Ausbildungsstandorte in den westlichen Bundesländern  um einen dritten Ort zu erweitern. Da der Landkreis Meißen seit der Jahrhundertflut 2002 sehr zukunftsorientiert mit dem THW, der Bundeswehr, den Feuerwehren,  den Sanitätsorganisationen, der Polizei  zusammenarbeitet, wäre die Region – so die Überlegung des Landrates – hervorragend für einen weiteren Ausbildungsstandort in den neuen Bundesländern geeignet. „Die räumliche Nähe hat auch im digitalen Zeitalter mehr Vor- als Nachteile“, erklärte Arndt Steinbach. Kurze Kommunikationswege helfen bei investiven Entscheidungen und vor allem bei der Ausbildung von Fachpersonal. Egal mit welchem Ergebnis die Reise endet, sie hat auf jeden Fall die Kooperation zwischen dem Landkreis Meißen und dem THW weiter gefestigt.

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