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16.01.2015 - Mehr Wasser in der Talsperre Nauleis - Probestau in der letzten Phase

In der Talsperre Nauleis nordwestlich von Radeburg befindet seit dieser Woche mehr Wasser als üblich. Grund dafür ist nach Auskunft der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen der Probestau, der nun in die letzte Phase geht. Dabei wird die Talsperre nach der Sanierung bei höchstem Wasserstand eingehend geprüft.

Wasserfläche mit Steg

Foto: Landestalsperrenverwaltung Sachsen

Getestet werden der Staudamm sowie alle Betriebseinrichtungen wie Grundablass und Talsperrenschieber. Wenn genug Wasser angestaut werden kann, wird auch die Funktion der Hochwasserentlastungsanlage überprüft.

Bereits während des Anstaus werden umfangreiche Messungen und Funktionstests durchgeführt. Danach wird der Stauspiegel möglichst konstant auf einem hohen Niveau gehalten. Dabei wird überprüft, wie sich der Staudamm unter diesen Bedingungen verhält.

Die Dauer des Probestaus ist abhängig von den Zuflüssen in die Talsperre. Bei normalen Niederschlägen für diese Jahreszeit könnte er noch im ersten Quartal dieses Jahres abgeschlossen sein. Das wäre dann gleichzeitig das Ende für den gesamten Probestau nach der Sanierung. Danach wird die Talsperre wieder im Normalbetrieb bewirtschaftet.

In den vergangenen Jahren ist die Talsperre Nauleis umfangreich saniert worden. Nach der Vorsperre und der Hochwasserentlastungsanlage wurden 2013 der Entnahmeturm und der Bediensteg komplett erneuert sowie die Grundablässe saniert. Insgesamt investierte die Landestalsperrenverwaltung dafür rund 1,1 Millionen Euro.

Nach Abschluss der Sanierung begann der Probestau im Herbst 2013. Allerdings musste er aufgrund der Trockenheit im Sommer 2014 nach den ersten beiden Etappen unterbrochen werden.

Die Talsperre Nauleis wurde ursprünglich für die Brauchwasserversorgung in der Landwirtschaft (Bewässerung) gebaut. Sie dient heute dem Hochwasserschutz, der Fischerei und der Abflussregulierung durch Niedrigwasseraufhöhung. Das gestaute Gewässer ist der Hopfenbach, ein Nebenfluss der Großen Röder. Das Baden ist in der Talsperre nicht genehmigt.

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